Pierre Bourdieu, in Pour un mouvement social européen,
Le Monde Diplomatique, juin 1999 — Pages 1, 16 et 17, aussi in Contre-feux 2, Raisons d'agir, 2001, p. 13-23

"L'histoire sociale enseigne qu'il n'y a pas de politique sociale sans un mouvement social capable de l'imposer ( et que ce n'est pas le marché, comme on tente de le faire croire aujourd'hui, mais le mouvement social qui a « civilisé » l'économie de marché, tout en contribuant grandement à son efficacité ). En conséquence, la question, pour tous ceux qui veulent réellement opposer une Europe sociale à une Europe des banques et de la monnaie, flanquée d'une Europe policière et pénitentiaire ( déjà très avancée ) et d'une Europe militaire ( conséquence probable de l'intervention au Kosovo ), est de savoir comment mobiliser les forces capables de parvenir à cette fin et à quelles instances demander ce travail de mobilisation. "


vendredi 23 juillet 2010

Franz Schultheis, Berthold Vogel, Michael Gemperle (Hg.), Ein halbes Leben


Franz Schultheis, Berthold Vogel, Michael Gemperle (Hg.)
Ein halbes Leben
Biografische Zeugnisse aus einer Arbeitswelt im Umbruch

UVK
2010



Présentation de l'éditeur
»Arbeit ist das halbe Leben«, sagt man. Sie ist zentraler Bestandteil unseres Alltags, Kernbereich unserer Lebenswelt und bestimmt meist eine lange Wegstrecke unserer biografischen Laufbahn. Doch die Arbeitswelt unterliegt einem raschen und tiefgreifenden Wandel: Finanzkrise und Rezession, Insolvenzen, Massenarbeitslosigkeit und Unsicherheiten der Altersvorsorge sind dabei nicht bloß Schlagworte, sondern betreffen uns inzwischen alle.

Im vorliegenden Band wird die Arbeitswelt in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf den Prüfstand gestellt. Berufstätige aus unterschiedlichsten Branchen berichten in Interviews von ihrem Berufsalltag, ihren Schwierigkeiten, Sorgen und Nöten, Hoffnungen und Frustrationen.

Rund 50 SozialwissenschaftlerInnen geben durch diese Interviews denen eine Stimme, die in den Gesellschafts- und Zeitdiagnosen oft keinen Platz finden: den Betroffenen selbst. Es sind Zeugnisse von mehr oder minder dramatischen oder trivialen Veränderungen, mehr oder minder (dis-)kontinuierlichen Entwicklungen, belastenden oder entlastenden Neuerungen, die in den vorgelegten Porträts mittels einer verstehenden Forschungsmethode nachvollzogen und objektiviert werden. Dabei werden biografische Besonderheiten wie berufsweltliche Muster und exemplarische Erfahrungen herausgearbeitet und kritisch reflektiert. Paradox anmutende Entwicklungen treten dabei hervor. Dieses Kaleidoskop der Arbeitswelt schärft den Blick für ihre Entwicklungsdynamiken und Transformationen.


Franz Schultheis ist Professor am Institut für Soziologie der Universität St. Gallen und Präsident der Stiftung Pierre Bourdieu, Genf. Er ist Mitglied des Schweizer Forschungsrates und Präsident der dortigen Gleichstellungskommission, gibt die Reihe Edition discours bei UVK heraus und leitet das europäische Forschungsnetzwerk ESSE (Pour un espace des sciences sociales européen).
Berthold Vogel ist Projektleiter am Hamburger Institut für Sozialforschung im Arbeitsbereich »Die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland« und Professor (in Vertretung) für Soziologie an der Universität Kassel.
Michael Gemperle ist wissenschaftlicher Assistent am Soziologischen Seminar der Universität St. Gallen und Koordinator des internationalen Korrespondentennetzwerks der Stiftung Pierre Bourdieu.

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