Pierre Bourdieu. Contre-feux, Éditions Raisons d’agir, 1998, p.100

‘‘Contre ce régime politique [le néolibéralisme], la lutte politique est possible. Elle peut se donner pour fin d’abord, comme l'action caritative ou caritativo-militante, d’encourager les victimes de l’exploitation, tous les précaires actuels et potentiels, à travailler en commun contre les effets destructeurs de la précarité (en les aidant à vivre, à « tenir » et à se tenir, à sauver leur dignité, à résister à la déstructuration, à la dégradation de l’image de soi, à l’aliénation), et surtout à se mobiliser, à l’échelle internationale, c’est-à-dire au niveau même où s’exercent les effets de la politique de précarisation, pour combattre cette politique et neutraliser la concurrence qu’elle vise à instaurer entre les travailleurs des différents pays’’.



mardi 8 août 2017

Pierre Bourdieu, Sprache. Schriften zur Kultursoziologie 1

 
Pierre Bourdieu
Sprache
Schriften zur Kultursoziologie 1
Herausgegeben von Franz Schultheis und Stephan Egger 
Aus dem Französischen 
von Hella Beister
 Suhrkamp Verlag
2017

Présentation de l'éditeur
Pierre Bourdieus Schriften zur Sprache, die in diesem Band erstmals in ihrer ursprünglichen Form versammelt sind, wirken im Kontext seines Gesamtwerks zunächst wie ein Nebenschauplatz, offenbaren sich aber bald als fundamentaler Rückhalt seiner Theorie der sozialen Welt.
Bourdieu entwickelt eine radikal soziologische Sicht auf das Verhältnis von Sprache und Sprechen und legt eine Logik der Sprachpraxis frei, die nur vor dem Hintergrund sozialer Hierarchien legitimen Sprechens und massiver Herrschaftsverhältnisse verständlich wird. Ein bleibender Beitrag zur Sprachwissenschaft, ein bedeutsames Kapitel soziologischer Kulturtheorie.
Pierre Bourdieu (1930-2002) hatte zuletzt einen Lehrstuhl für Soziologie am Collège de France inne. Im Suhrkamp Verlag sind u. a. erschienen: Über den Staat (2014) und Manet. Eine symbolische Revolution (2015). In der Reihe Schriften sind bisher erschienen: Religion (stw 1975), Politik (stw 2056), Kunst und Kultur. Zur Ökonomie symbolischer Güter (stw 2106), Kunst und Kultur. Kunst und künstlerisches Feld (stw 2126) sowie Kunst und Kultur. Kultur und kulturelle Praxis (stw 2146). Franz Schultheis ist Präsident der Fondation Bourdieu und Professor für Soziologie an der Universität St. Gallen. Stephan Egger ist Lehrbeauftrag- ter am Soziologischen Seminar ebendort. 

Table
Der Fetisch Sprache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Zur Ökonomie des sprachlichen Tauschs (1977) . . . . . . . . .73
Zur Ökonomie des sprachlichen Tauschs (1982) . . . . . . . . .107
Der sprachliche Markt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179 
Nachweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
Editorische Anmerkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193
John B . Thompson 
Bourdieu über Sprache
Eine Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199

Extrait




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