Pierre Bourdieu. Contre-feux, Éditions Raisons d’agir, 1998, p.100

‘‘Contre ce régime politique [le néolibéralisme], la lutte politique est possible. Elle peut se donner pour fin d’abord, comme l'action caritative ou caritativo-militante, d’encourager les victimes de l’exploitation, tous les précaires actuels et potentiels, à travailler en commun contre les effets destructeurs de la précarité (en les aidant à vivre, à « tenir » et à se tenir, à sauver leur dignité, à résister à la déstructuration, à la dégradation de l’image de soi, à l’aliénation), et surtout à se mobiliser, à l’échelle internationale, c’est-à-dire au niveau même où s’exercent les effets de la politique de précarisation, pour combattre cette politique et neutraliser la concurrence qu’elle vise à instaurer entre les travailleurs des différents pays’’.



jeudi 7 janvier 2010

Jens Kastner, Die ästhetische Disposition. Eine Einführung in die Kunsttheorie Pierre Bourdieus


Jens Kastner
Die ästhetische Disposition
Eine Einführung in die Kunsttheorie Pierre Bourdieus
VERLAG TURIA + KANT
2009

Présentation de l'éditeur

Die Beschäftigung des Soziologen Bourdieu mit der Kunst ist vielschichtig: Gelten »Die Regeln der Kunst« als sein wichtigstes Buch zum Thema, in dem er Mechanismen und Strukturen des künstlerischen Feldes seit seiner Entstehung beschreibt, hat Bourdieu sich bereits in seinem soziologischen Hauptwerk »Die feinen Unterschiede« mit der Kunst und ihrer Herrschaft stabilisierenden Funktion befasst.

Diese Einführung schlägt einen Bogen von Bourdieus frühen Studien zur (Nicht-)Anerkennung der Fotografie als künstlerische Gattung (»Eine illegitime Kunst«) über die nach wie vor wegweisenden Studien zu den Ausschlussmechanismen der Institution Museum (»Die Liebe zur Kunst«) bis hin zu den »Elementen zu einer soziologischen Theorie der Kunstwahrnehmung«. Damit wird die zentrale - und bislang unterschätzte - Bedeutung hervorgehoben, die Bourdieus Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Feld für seine Sozialtheorie hat.

Das Buch bezieht sich vor allem auf die bildende Kunst sowie auf die praktischen Anschlüsse und theoretischen Rezeptionen von Bourdieus kunsttheoretischen Arbeiten.

Biographisches:

Jens Kastner, geb. 1970, Soziologe und Kunsthistoriker, lebt als Autor und Dozent in Wien. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunst- und Kulturtheorie der Akademie der Bildenden Künste Wien und koordinierender Redakteur von »Bildpunkt. Zeitschrift der IG Bildende Kunst«.
http://www.turia.at/

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